Mode der Fünfziger Jahre
Die 1950er Jahre – ein Jahrzehnt, das nicht nur in der Mode für Aufsehen sorgte. Eine spannungsgeladene Zeit, in der sich auf der einen Seite Aufbruch, Fortschritt und Innovation und auf der anderen Seite Nostalgie und Prüderie gegenüber standen. Ein Jahrzehnt voller Gegensätze, das viele Neuheiten brachte, aber auch Konflikte und Gegensätze verdeutlichte.
Die 50er Jahre Mode bezeichnete sich durch viele neue Stile. So entstand in diesem Jahrzehnt beispielsweise die Rockabilly Mode Stile. Zudem trugen Damen gepunktete Kleider und durch den "New Look" von Christan Diorr änderte sich die Damenmode zielstrebig.

Die harten Jahre des Krieges waren in diesem Jahrzehnt vorüber, aber noch im Gedächtnis aller verankert. Durch das Wirtschaftswunder und das restaurative Klima beflügelt, arbeitete man mit farbenfroher Mode und neuen Silhouetten gegen die dunkle Zeit und die Entbehrungen des vorangegangenen Jahrzehnts an.
Die Frauenmode zeigte wieder mehr Weiblichkeit und die Männermode wurde erstmals auch auf Modeschauen präsentiert, was ihr einen höheren Stellenwert einbrachte, als je zuvor. Auch die Gegensätze Besonders zwischen der Jugend- und der Elterngeneration wurden durch Mode ausgedrückt. Mode half dabei sich bestimmten Gruppen zugehörig zu zeigen und entwickelte sich, ähnlich wie die Musik, zu einem Ventil für die junge Generation. Zudem brachte die Arbeitszeitverkürzung und die Einführung der Fünf- Tage- Woche in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre ganz neue Zeitfenster für Freizeitaktivitäten, die ebenfalls einen neuen Spielraum für Mode schafften.
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